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Historisches Seminar der LMU
Jüdische Geschichte und Kultur
Schellingstraße 12
80799 München
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E-Mail:
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Marcin Wodziński ist Professor für Jüdische Studien an der Universität Wrocław (Breslau), wo er die Taube-Abteilung für Jüdische Studien leitet. Seine Forschung konzentriert sich auf die Sozialgeschichte der Juden in Schlesien und Osteuropa im 19. Jahrhundert (vor allem in den historisch zu Polen gehörenden Gebieten) sowie insbesondere auf die Haskala und die chassidische Bewegung innerhalb des Judentums.
In seiner Erforschung des Chassidismus hat er sowohl qualitative als auch georäumliche und quantitative Methoden eingesetzt und damit eine Pionierrolle beim Verständnis der geografischen Faktoren seiner Entwicklung im ehemaligen Polen und in Osteuropa übernommen. Dieser Ansatz zeigt sich besonders in seinem Historical Atlas of Hasidism, ergänzt durch weitere eng miteinander verbundene Bücher zur Geschichte der Bewegung im Kontext umfassender sozial- und kulturhistorischer Prozesse der Region: Hasidism: Key Questions, Hasidism: A New History (mitverfasst) sowie Studying Hasidism: Sources, Methods, Perspectives (mitherausgegeben). Er ist Mitglied der Academia Europaea sowie der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
Lehrveranstaltungen im SoSe 2026:
Vorlesung: History of the Jews in Eastern Europe
Übung: Hasidism: Key Questions
Vortrag:
Two Enlightenments: Jews, Poles, and their Roads to Modernity
Dienstag, 21. April 2026, 18 Uhr c.t. Uhr, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A 125
What were the interactions between the Polish and Jewish Enlightenments? What did this mean for both sides, and how did it change them? What were their similarities, influences, and mutual attitudes? The lecture will explore profound yet overlooked relationships between the Jewish and Polish Enlightenments, examining how they influenced each other in both positive and negative ways.
