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Jüdische Geschichte und Kultur
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Leiden und Widerstand: Darstellungen von Gewalt und Trauma in jüdischen Museen.

Prof. Dr. Yaniv Feller (Fellow der Alexander von Humboldt-Stiftung)

05.05.2026 um 18:15 Uhr – 06.05.2026 um 00:00 Uhr

„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“, schrieb Theodor W. Adorno im Jahr 1949. fellerViele Denker*innen folgten seiner Einsicht, und die Frage nach der Unmöglichkeit sowie den Grenzen der Schoah-Darstellung wird seitdem heftig diskutiert. Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ringen verschiedene jüdische Museen mit dieser Herausforderung. Gibt es – und soll es geben – eine bestimmte moralische Verantwortung in dieser Hinsicht? Wie stellt man Gewalt dar, ohne sie zu glorifizieren? In diesem Vortrag werden eine vergleichende Perspektive entwickelt, die diese Fragen in einem neuen Licht erscheinen lässt. 

Veranstaltungsort: LMU Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, A 125

Anmeldung: Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte klicken Sie hierzu auf folgenden Button:

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oder telefonisch unter 089 2180 5570.