Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern
Martina Niedhammer (Vortrag) und anschließendes Podiumsgespräch
13.10.2026 um 18:00 Uhr
Jüdisches Leben ist in den böhmischen Ländern seit dem 11. Jahrhundert belegt. Zur Zeit der Ersten Tschechoslowakischen Republik lebten rund 120.000 Jüdinnen und Juden in Böhmen und Mähren, fast ein Viertel davon in den Sudetengebieten. Diese vielfältige Welt wurde durch das NS-Regime zu großen Teilen zerstört.
Anlässlich des 10. Todestages des 1920 in Nordmähren geborenen Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugen Max Mannheimer möchten wir an diesen wichtigen Bestandteil europäischer Geschichte erinnern.
Nach einem einführenden Vortrag von Prof. Dr. Martina Niedhammer diskutieren Dr. Judith Faessler, Enkelin von Max Mannheimer, Bernd Posselt und Dr. Ludwig Spaenle unter anderem über die Fragen, welchen Platz jüdisches Leben in den böhmischen Ländern in unserer Erinnerung einnimmt, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit diesem Erbe aussehen kann und welche Rolle Überlebende und ihre Nachkommen dabei spielen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Veranstaltung in Ihren Kreisen, über Ihre Verteiler oder andere geeignete Kanäle bekannt machen könnten. Selbstverständlich würden wir uns ebenso freuen, Sie auch persönlich bei uns begrüßen zu dürfen.
Treffpunkt: Adalbert Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus, Hochstr. 8.
Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenfrei und barrierefrei. Eine Anmeldung ist bis zum 12. Oktober erforderlich unter anmeldung@sudetendeutsches-museum.de oder telefonisch unter +49 (0) 89 480003-37.
Weitere Informationen finden Sie hier.