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Jüdische Geschichte und Kultur
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Sommeruniversität 2019 - "Mahlzeit! Vom Sinn des Essens"

 hohenemsheadliner

(Bildrechte: Zoya Cherkassky)

30. Juni bis 5. Juli 2019

Eine Veranstaltung der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München, des Zentrums für Jüdische Studien der Universität Basel, des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg, des Instituts für Judaistik an der Universität Wien, der Professur für Judaistik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Sigi-Feigel-Gastprofessur für Jüdische Studien an der Universität Zürich – in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Hohenems.

Ist der Mensch was er isst? – Nicht nur in der jüdischen Geschichte hat das Essen immer eine hochsymbolische und identitätsstiftende Dimension gehabt. Das gilt nicht nur für religiöse Speisegebote, ethnische Spezialitäten, lokale Traditionen oder migrantische Identitätsangebote. Über Speisen und Getränke werden nostalgische Erinnerungsgemeinschaften gestaltet, aber es wird auch individuell Zugehörigkeit und Differenz zum Ausdruck gebracht.

Die Gesetze der Kaschrut haben die Phantasien von Juden wie Nichtjuden dabei zu vielfältigen Spekulationen angeregt, über Symbole des Zusammenlebens und Gesundheit, Ernährungsphysiologie und religiöse Glaubensinhalte. Und sie haben Gegenbewegungen, auch im Judentum selbst, nach sich gezogen, bis zur bewussten Brechung der Speisegesetze als politisches Statement. Gleichzeitig erscheint es schwer, von einer „jüdischen Küche“ zu sprechen, eher von einem jüdischen Twist in der arabischen oder osteuropäischen, amerikanischen, persischen oder italienischen Küche.

Die 11. Europäische Sommeruniversität für Jüdische Studien Hohenems wird vom 30 Juni bis zum 5. Juli 2019 – in gewohnt breiter interdisziplinärer Perspektive – den sozialen, wirtschaftlichen, religiösen und kulturellen Bedeutungen von Speisen und Lebensmitteln nachgehen, ihrer Tradierung durch Kochbücher und mündliche Überlieferung, ihrem Handel und ihrer – oftmals als „Frauenarbeit“ definierten und zugleich männlich kontrollierten – Herstellung, ihren vielfältigen Symbolwelten und ihrer Alltagspraxis in unterschiedlichen Gesellschaften.

Die Sommeruniversität für jüdische Studien Hohenems steht Studierenden aller Fachbereiche offen. Bevorzugt an­ genommen werden Studierende der Jüdischen Studien der beteiligten Universitäten, München, Basel, Salzburg, Wien, Bamberg und Zürich.

 

Die Anmeldefrist für die Sommeruniversität 2019 endet am 03. Juni!

 

  • Das Programm 2019
  • Anmeldung / Belegung
  • Kosten
  • Ansprechpartnerinnen

Das Programm 2019

Das gesamte Programm der Sommeruniversität für Jüdische Studien 2019 können Sie unter diesem Link in der Kurzfassung oder alternativ unter diesem Link als Heft herunterladen.

Anmeldung /Belegung

Anmeldeverfahren:

Die Anmeldung erfolgt bei der jeweiligen Ansprechpartnerin mit den folgenden Unterlagen:

  1. Nachweis der Überweisung von 250 bzw. 220 Euro auf das Konto des Jüdischen Museums Hohenems:
    Jüdisches Museum Hohenems
    IBAN: AT732060200200049971
    SWIFT-BIC: DOSPAT2D
    Verwendung: Sommeruniversität [Jahr] [Heimatuniversität]
  2. Ausgefülltes Anmeldeformular (Download  [.pdf])
                                                   
    (Download  [.docx])
  3. Studienausweis

Belegung:

Die Belegung der Sommeruniversität wird von den jeweiligen Heimatuniversitäten mit credit points vergütet. Bitte erkundigen Sie sich nach den genauen Modalitäten an Ihrer Universität.

Studierende, die sich aktuell im Rahmen einer Abschlussarbeit mit einem Thema beschäftigen, das inhaltlich zur diesjährigen Sommeruniversität passt, haben die Möglichkeit ihr Projekt vorzustellen und zu diskutieren.

Interessierte melden sich bitte bei Evita Wiecki evita.wiecki@lrz.uni-muenchen.de

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Kosten

Für eingeschriebene Studierende:

Die Teilnahmegebühr (inkl. Übernachtung und Frühstück) belaufen sich auf 250 Euro pro Person.

Den Studierenden der Universitäten Bamberg, Basel, München, Wien und Zürich wird unter Umständen seitens der Heimatuniversität Zuschuss gewährt. Bitte erkundigen Sie sich nach dieser Möglichkeit bei Ihrer Ansprechpartnerin.

Für Nicht-Studenten/-innen:

Die Gebühren für Teilnahme betragen 220 Euro. Unterkunft ist nicht inbegriffen und muss selbst bezahlt werden.

Das Organisationsteam der Sommeruni ist gerne bereit, bei der Suche nach einer entsprechenden Unterkunft behilflich zu sein. Bitte wenden Sie sich an: Evita Wiecki evita.wiecki@lrz.uni-muenchen.de

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Ansprechpartnerinnen

Da es sich um eine Kooperation mehrere Institute handelt, die jeweils andere Bestimmungen bezüglich Studienordnung und Finanzierung haben, gibt es unterschiedliche Ansprechpersonen:

Studierende der Universität Bamberg:

Prof. Dr. Susanne Talabardon

 susanne.talabardon@uni-bamberg.de

Professur für Judaistik der Universität Bamberg
An der Universität 5, 96045 Bamberg
Tel.: +49/(0) 951/863-2195
http://www.uni-bamberg.de/orientalistik/judaistik/

Studierende der Universität Basel:

Katrina Kemp

katrina.kemp@unibas.ch

Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel
Leimenstrasse 48, 4051 Basel
Tel.: +41/(0)61 205 16 36
www.jewishstudies.unibas.ch

Studierende der LMU München:

Evita Wiecki

evita.wiecki@lrz.uni-muenchen.de

Ludwig-Maximilians-Universität München
Historisches Seminar
Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Tel.: +49/(0)89 2180 2863
www.jgk.geschichte.uni-muenchen.de

Studierende der Universität Wien:

Dara Fischer

dara.fischer@univie.ac.at

Institut für Judaistik der Universität Wien
Spitalgasse 2/7.3, 1090 Wien
Tel: +43/(0)14277 43301
https://judaistik.univie.ac.at/

Studierende der Universität Zürich:

Sarah Werren

sarah.werren@uzh.ch

Religionswissenschaftliches Seminar
Sigi Feigel-Gastprofessur für Jüdische Studien
Kantonsschulstr. 1, 8001 Zürich
Tel: +41/(0) 44 634 09 33
http://www.religionswissenschaft.uzh.ch/index.html

Studierende der Universität Salzburg

Dr. Margarete Heinz

margarete.heinz@sbg.ac.at

Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte
Residenzplatz 1, Stiege 3
5020 Salzburg
Tel: +43/ (0) 662 8044 2961
Fax:+43/ (0) 662 6389 2961
https://www.uni-salzburg.at/index.php?id=56379

Studierende anderer Universitäten und Nicht-Studenten/-innen:

Evita Wiecki

evita.wiecki@lrz.uni-muenchen.de

Ludwig-Maximilians-Universität München
Historisches Seminar
Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Tel.: +49/(0)89 2180 2863
www.jgk.geschichte.uni-muenchen.de 

 

 

 

 

 

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