, , Julia Schweisthal - Jüdische Geschichte und Kultur - LMU München
Jüdische Geschichte und Kultur
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Julia Schweisthal

Julia Schweisthal

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Titel der Arbeit: Wie lehrt und lernt man ‚Judentum‘?. Narrative deutsch-jüdischer Kindheit der 1920er und 30er Jahre in Text-, Bild- und Spielmedien.

Promotionsvorhaben: Im Zentrum der Betrachtung stehen „Objekte“ jüdischer Kindheit-en im deutschsprachigen Raum, die vor dem Hintergrund des wachsenden Antisemitismus der 1920er und 30er Jahre zu einer selbstbewussten, explizit jüdischen Identifikation anleiten sollten: explizit jüdische Kinder- und Jugendbücher, Kinderzeitschriften bzw. -beilagen, Spiele (dramatische Spiele, Brett- und Kartenspiele), Puppen und Liederbücher, wobei der Forschungsschwerpunkt auf die innovativen Impulse durch Illustration und Spiel gerichtet wird.

Die qualitativ verstandene Studie fokussiert neben exponierten Initiatoren, wie dem Jüdischen Nationalfonds oder ausgewählten Kunstgewerbestuben (Jenny Westheim, Frankfurt/Main; Rosa Freudenthal, Breslau) das Werk populärer IllustratorInnen, namentlich Dodo Bürgner, Otto Geismar, Bernhard Gelbart, Edith Samuel, Adele Sandler, Lilli Szkolny, Simon Unna und Heinz Wallenberg. Sie werden in ihrem Werk portraitiert und als Spiegel einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit dem Judentum verstanden.

Erstbetreuer:  Prof. Dr. Michael Brenner // Zweitbetreuerin: Prof. Dr. Mirjam Zadoff

Hauptfach: Neuere und neueste Geschichte // Nebenfach: Neuere deutsche Literatur