, , Die Bibliothek von Karl Wolfskehl und der antiquarische Buchhandel in München - Jüdische Geschichte und Kultur - LMU München
Jüdische Geschichte und Kultur
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich

Die Bibliothek von Karl Wolfskehl und der antiquarische Buchhandel in München

Projektmitarbeiterin: Julia Schneidawind, M.A.

Laufzeit: 2018–2021

Projektbeschreibung:
Mit großzügiger Förderung von Dr. Karl Albrecht arbeiten der Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München und das Deutsche Literaturarchiv in Marbach in einem gemeinsamen Projekt an der historischen Untersuchung des antiquarischen Buchhandels in München sowie an der Aufarbeitung der Geschichte der heute zerstreuten Bibliothek des Dichters Karl Wolfskehl.
Im Rahmen dieser Kooperation fördert der Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur ein Dissertationsprojekt zur Geschichte jüdischer Antiquariatsbuchhändler in München, welches den engen Austausch von Antiquariatsbuchhandel, Wissenschaft und Bibliophilie vor 1933 im Fokus hat.
So waren es unter anderem die Münchner Antiquariate von Ludwig und Jacques Rosenthal, die zu den namhaftesten Antiquariaten weltweit gehörten und zudem in enger Verbindung zur Bibliophilie und Wissenschaft standen. Die Dissertation erarbeitet eine historische Kontextualisierung durch die Untersuchung des antiquarischen Buchhandels in München und eine geschichts- und kulturwissenschaftliche Verortung von Bibliophilen als Sammler und Forscher, wie es Karl Wolfskehl war, in der Zeit vor 1933.
Das Vorhaben ist eingebunden in das laufende Projekt „Autorenbibliotheken“ des Forschungsverbunds Marbach-Weimar-Wolfenbüttel zur Geschichte der Bibliothek Karl Wolfskehl vor dem Hintergrund des Handels mit jüdischem Kulturgut nach 1945. Ziel des Projektes ist neben der Forschung im Rahmen des Dissertationsprojektes die Katalogisierung der Wolfskehl-Bibliothek sowie konservatorische Maßnahmen an den erhaltenen Bibliotheksexemplaren und zugehörigen Archivalien der Schocken Library in Jerusalem.